PRojekte
DUO KLangschatten
Sophia Schamckbeck: Blockflöten(n)
https://www.sophiaschambeck.eu/
Elisabeth Müller: Akkordeon
Wie in der Physik Farbschatten entstehen, wenn zwei verschiedenfarbige Lichtquellen aufeinandertreffen, so kommen durch die Verbindung von Blockflöte und Akkordeon unerwartete klangliche Schattierungen zum Vorschein. Elisabeth Müller und Sophia Schambeck - das Duo Klangschatten - verflechten die Tonsprachen vergangener Jahrhunderte mit der Gegenwart: Mittelalterliche Doppelflöten und Renaissanceblockflöten treffen auf das Akkordeon; historische Musik auf zeitgenössische Kompositionen, eigene Transkriptionen und Improvisation. Dabei versteht das Duo den Konzertort und die Zuhörer als Teil der Musik. Die akustischen Phänomene von Räumlichkeiten zu entdecken und mit dem Repertoire selbst räumlich zu agieren, fasziniert sie und hat das Duo zu Festivals wie dem Internat. Frauen*Theaterfestival in Frankfurt am Main geführt. Das Spiel mit der Erweiterung von Räumen und der Aufhebung der klaren Trennung zwischen Bühne und Publikum lässt Kunst in verschiedensten Schattierungen entdecken.

Kollektiv bemoll
Benedikt Müller
Elisabeth Müller
Performance "Rote Rose"
Ausgehend von Vedran Smailović – „dem Cellisten Sarajevos“ – beginnt in „Rote Rose“ eine Suche des Erinnerns an ein anderes Morgen.
Aus der Verbindung von Schauspiel und Musik entsteht eine Performance über die längste Belagerung der modernen Geschichte - mit Musik, physischem Theater und Tanz widmen sich die Geschwister Elisabeth und Benedikt Müller einer Thematik, deren Tragik und Schwere selten Raum in aktuellen Diskursen findet.
Vor mehr als 30 Jahren, am 5. April 1992, begann die längste Belagerung der modernen Geschichte: über 1425 Tage hinweg wurde Sarajevo in eine Ruine verwandelt.
Wenn das Überqueren einer Straße zu einer Reise wird, von der du nicht weißt, ob du sie überlebst, wo bleibt die Menschlichkeit?
Regie: Lucas Tanajura
Performance, Musik und Konzeption: Elisabeth und Benedikt Müller
Licht: Dario Vandelli und Bobby Packham
Realisation: antagon theaterAKTion
https://de.antagon.de/

Duo Vineta
Lisanne Altrov: Violine und Barockvioline
Elisabeth Müller: Akkordeon
Aus der Tradition Neues gewinnen – gemäß diesem Motto improvisieren Lisanne Altrov und Elisabeth Müller miteinander. Sie verbinden Anklänge aus volkstümlicher Musik mit der Kunst des Fugatospiels und arbeiten mit der Verfremdung und Einbettung dieser Vorbilder in die zeitgenössische Musik.
Daneben bilden frühbarocke Generalbasssonaten einen Schwerpunkt ihrer Zusammenarbeit. Die Verbindung von modernen Instrumenten mit der Praxis des Generabassspiels bietet unerwartete Klangfarben und eine enorme Erweiterung des Repertoires mit dem Akkordeon.

Kollektiv Unruhe
Kollektiv für Neue Musik
https://www.kollektivunruhe.de/de
Kollektiv UNRUHE, das 13-köpfige Berliner Kollektiv aus Komponist:innen und Interpret:innen, erkundet die instabilen Räume, die entstehen, wenn Rollen geteilt und Hierarchien aufgehoben werden.
Das 2021 gegründete internationale Kollektiv bringt eklektische Besetzung und vielstimmige Ausdrucksweise in einer heterogenen klanglichen Identität zusammen: Von lyrisch, sensitiv und zerbrechlich bis hin zu humorvoll, chaotisch und wild – die Klangwelt von Kollektiv UNRUHE ist eine Verklanglichung des Sozialen. Sein Klang spiegelt die Persönlichkeiten seiner Mitglieder und ihre vielfältigen Beziehungen wider und spricht ein Publikum mit unterschiedlichsten Hintergründen an.
Das Kollektiv UNRUHE hat mit Komponist:innen wie Óscar Escudero, Beniamino Fiorini, Daphné Hejebri, Mert Moralı und Sara Stefanović zusammengearbeitet und bis heute 46 Uraufführungen von eigens für das Kollektiv komponierten Werken in unterschiedlichsten Kontexten – von pädagogischen bis hin zu internationalen – aufgeführt. Das Kollektiv ist bei zahlreichen Konzerten in Berlin aufgetreten und wurde zu Festivals wie rainy days (Luxemburg), Transparent Sound Festival (Budapest), 2k+ Antifestival (Novi Sad), impuls (Graz) und der Klangwerkstatt Berlin eingeladen. Das Kollektiv UNRUHE wird von InSzene (Podium Gegenwart | Deutscher Musikrat) und der Berliner Senatverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.
